Am Sonntag fing auch für die erste Mannschaft des VfB die Punktspielsaison an. Am ersten Spieltag noch spielfrei, da die Staffel in der Landesliga mit 7 Mannschaften besetzt ist ging es zum ersten Spiel nach Plessa gegen die SG Frauendorf 1921. Eine für die Herzberger bis dahin noch völlig unbekannte Truppe. Im Startdurchgang konnte Christian Gebauer (565) mit drei gewonnenen Sätzen das Duell gegen Niklas Fröbel und den eingewechselten Rolf Ort (468) sicher für sich entscheiden. Jürgen Holze (531) hatte gegen den souverän aufspielenden Frauendorfer Kapitän Uwe Schurig (578) nur auf den ersten beiden Bahnen eine Chance. Mit 311 gespielten Kegeln auf Bahn 3 und 4 sicherte Uwe Schurig den Gastgebern den ersten Mannschaftspunkt. Es stand nach Mannschaftspunkten 1:1, aber die Herzberger hatten 50 gefallene Kegel Vorsprung. Im Mitteldurchgang startete der Frauendorfer Gerd Diener (545) mit 163 Holz auf der ersten Bahn und nahm Torsten Bittermann gleich erst einmal 19 Holz Vorsprung ab. Doch Torsten spielte in gewohnter ruhiger Manier sein Spiel weiter, gewann die drei weiteren Bahnen und erzielte mit 597 Holz den Tagesbestwert. Jonas Barz (229) hingegen kam diesmal überhaupt nicht in sein Spiel, verlor auf den ersten beiden Bahnen gegen Marvin Miertzsch (573) gleich 51 Holz und wurde gegen Justin Müller (295) ausgewechselt. Justin konnte Marvin Paroli bieten und konnte sogar zwei verlorene Holz zurückholen.
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Den Start in die neue Kegelsaison macht unsere 3. Mannschaft. Sie empfing am Samstag auf der heimischen Bahn in Schlieben die 2. Mannschaft des Wainsdorfer SV. Im 1. Durchgang überzeugte Harald Süßenbecker (477/MP) gegen Niklas Kothe (418) und konnte den 1. Punkt für Herzberg sichern. In der 2. Paarung trat unser Neuzugang Marcel Fritzsche zu seinem Debüt an. Mit hervorragenden 499 Holz sicherte er sich den 2. Mannschaftspunkt gegen den erst am Beginn seiner Kegelkarriere stehenden René Brunn, der sich mit erspielten 353 Holz aber nicht den Mut nehmen lässt. Im 2. Durchgang folgte unser 2. Neuzugang Lukas Girke, der in seinem 1. Einsatz für Herzberg mit solidem Spiel und 478 Holz sich gegen Marcel Schikora (455) durchsetzen konnte und den 3. Mannschaftspunkt sicherte.
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Die Kegler hatten bisher keinen einheitlichen Trainingsanzug in den Vereinsfarben. Die verschiedenen Mannschaften traten in unterschiedlichem Outfit bei den Wettkämpfen und anderen offiziellen Gelegenheiten auf. Auch bei Aushilfen durch Spieler in anderen Mannschaften gab es keinen geschlossenen Eindruck. Das wurde nun geändert. Dank der großzügigen Unterstützung durch Gerd Rothaug von den „Roga-Unternehmungen“ gibt es jetzt einheitliche Trainingsanzüge für alle Kegler und Keglerinnen. Die feierliche Übergabe erfolgte am 23.Mai im Beisein des Sponsors und des Vereinsvorsitzenden Dr. Frank Hamann. Anschließend wurde gegrillt und bei guten Gesprächen das eine oder andere Getränk genossen.
Jürgen Holze
Am 11. und 12.Mai fanden die Landesvereinsmeisterschaften der „alten Damen und Herren“ im Classic-Kegeln statt. Gespielt wurde mit 4er Mannschaften ohne Punktwertung, es zählte nur die Anzahl der gefallenen Kegel. Vom VfB Herzberg 68 waren bei den C-Senioren Ralf Gebauer und bei den B-Senioren Jürgen Holze beteiligt. Den Anfang machten die A-Senioren (Ü50) in Falkenberg. Es traten die Auswahlmannschaften aus den Kreisen Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster an. Das Team aus Elbe- Elster zeigte eine geschlossene Mannschaftsleistung mit 527/531/557/580 gefallenen Kegeln. Das Gesamtergebnis von 2195 Kegeln reichte vor OSL mit 2087 und MOL 2037 souverän für den Gewinn des Titels als Brandenburger Landesvereinsmeister und somit der Qualifikation zur Deutschen Meisterschaft.
Fast zeitgleich fand in Seelow das Turnier der B-Senioren (Ü60) statt. Hier traten insgesamt fünf Mannschaften an. Vertreten waren außer LDS alle Kreise in denen Classic-Kegeln gespielt wird, Märkisch-Oderland, Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Uckermark und Spree-Neiße. Nach vier gespielten Durchgängen war die Mannschaft aus Oberspreewald-Lausitz mit 1971 Kegeln schon abgeschlagen, mussten von den anderen Mannschaften doch noch der letzte Starter spielen. An der Tafel standen 1509 für Elbe-Elster, 1490 für Uckermark, 1430 für Märkisch-Oderland und 1420 für Spree-Neiße. In diesem Durchgang spielte der Seelower Steffen Hornig mit 589 Kegeln den Tagesbestwert. Reichten die nun insgesamt 2019 Kegel für MOL zum Titelgewinn? Nein, der Kampf um den Titel spielte sich zwischen Elbe-Elster und der Uckermark ab. Punkt für Punkt kämpfte sich der Schwedter Jörg Matthies an Frank Döbel vom Hohenleipischer SV Lok heran und im weiteren Verlauf wechselte die Führung ständig. Die Entscheidung fiel mit den letzten Kugeln. Nach einer kurzen Zwangspause aufgrund verknoteter Kegel kam Frank besser wieder ins Spiel und konnte mit den letzten drei Kugeln einen Vorsprung von fünf Punkten sichern. Endstand Elbe-Elster 2051 und Uckermark 2046 Kegel. Somit fahren die Ü60-Herren aus Elbe-Elster ebenfalls zur Deutschen Meisterschaft.
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Im zweiten Anlauf fand das „Endspiel“ um den Staffelsieg in der Landesklasse zwischen dem VfB Herzberg 68 und dem KSC RW Berliner Bär am 27.April auf der Kegelbahn Hämmerlingstraße in Berlin-Köpenick statt. Doch zuvor ein wenig Vorgeschichte. Die erste Mannschaft der Herzberger Kegler war gut in das Jahr 2024 gestartet. Die anstehenden Punktspiele wurden alle gewonnen und der VfB stand auf Tabellenplatz zwei. Und dann kam der 13.Spieltag am 9.März 2024. Es stand das Rückspiel gegen die bis dahin zuhause ungeschlagenen Berliner Bären an. Lag es an der „Unglückszahl13“ oder war es nur eine Laune der Technik? Jedenfalls spielte die in die Jahre gekommene Technik in Berlin nicht mit und das Spiel musste noch im Startdurchgang wegen Komplettausfall einer Bahn abgebrochen werden. Also Neuansetzung am 27.April. Zwischenzeitlich hatte der 14. und damit der planmäßig letzte Spieltag stattgefunden. Durch einen ungefährdeten 8:0 Sieg gegen SV Lok Finsterwalde zogen die Herzberger mit dem KSC RW Berliner Bär gleich. Beide Mannschaften standen mit 16:6 Punkten an der Tabellenspitze, der KSC mit einem halben Mannschaftspunkt an
der Spitze und Herzberg dichtauf. Somit war klar, nur ein Sieg konnte dem VfB den Staffelsieg und damit den Aufstieg in die Landesliga bringen.
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