Datum: 05.04.2014
VfB Herzberg 68: Strack, Sebastian; Preuss, Marco; Lenke, Thomas; Brezinsky, Tomas (85. Cerny, David); Duben, Jakub; Cerny, Martin (46. Wilniß, Kevin); Petzold, Johannes; Moritz, Lars; Bauer, Stefan (46. Christoph Lehmann); Vit, Jiri; Krüger, Stefan
Spremberg SV 1862: John, Christian; Vogel, Matthias; Peter, Daniel (72. Grabowski, Kai); Schultka, Michael; Gebert, Sven (62. Derner, David); Röder, Peter; Beuchel, Kevin; Feldmann, Denny; Kantor, Björn (80. Koall, Thomas); Hänsel, Toni; Hermann, Raik
Tore: 1:0 Johannes Petzold (67.), 2:0 Thomas Lenke (79.)
Gelbe Karten: Jakub Duben / Sven Gebert, Toni Hänsel
Schiedsrichter: Kevin Muschinski (Lindenau)
Zuschauer: 131
Nachdem man zuletzt in drei Spielen gegen Mannschaften des vorderen Tabellendrittels ohne Sieg blieb stand man gegen den Spremberger SV schon mit dem Rücken zur Wand. Scheinbar hatte man Probleme mit diesem Druck umzugehen, denn man die Herzberger hatten spürbar Probleme in das Spiel zu finden. Das spiegelte sich in einer hohen Fehlpassquote wieder und zusätzlich ließ man sich häufig bei den Zweikämpfen im Mittelfeld den Schneid abkaufen. Zum Glück hatten die Gäste auch keinen Zug zum Tor und so spielte sich das Geschehen vorwiegend zwischen den Strafräumen ab. Möglichketen gab es nur Standards. Die beste Chance hatten die Gäste mit einem Freistoß aus 18m den aber Sebastian Strack um den Pfosten lenken konnte. Danach musste der Schlussmann noch einmal eingreifen, als er einen missglückten Querschläger noch gerade über die Latte beförderte. Herzberger Torchancen waren im ersten Durchgang überschaubar und auch nicht wirklich zwingend. So ging es torlos in die Pause und Trainer Lehmann wechselte gleich doppelt, um endlich für den notwendigen Schwung zu sorgen. Das Spiel des VfB wurde nun besser aber man tat sich gegen die konsequenten Spremberger auch weiterhin schwer. Ein erstes Achtungszeichen setzte Wilkniß mit einem Distanzschuss, der aber über den Kasten ging. Die Herzberger waren jetzt auch weiterhin das aktivere Team. Ein Freistoß von Brezinsky blieb in der Mauer hängen. In der 67.Spielminute dann die Erlösung auf den Herzberger rängen. Johannes Petzold wurde an der Strafraumgrenze einmal nicht richtig attackiert und er dribbelte mit Zug in den Sechzehner und schob den Ball in die rechte Ecke. Jetzt war der Gast gezwungen mehr für die Offensive zu tun und für 68er ergaben sich endlich mal die notwendigen Räume für eigene Konter. Aber es war eine Standardsituation, welche die Hausherren auf die Siegerstraße brachte. Ein gut getretener Freistoß aus dem Halbfeld von Christoph Lehmann köpfte Lenke an den Innenpfosten, aber im Nachstochern drückte er das runde Leder über die Torlinie. In den letzten zehn Minuten des Spiels bäumten sich die Spremberger noch einmal auf, aber die Herzberger Hintermannschaft hatte keine ernsthaften Probleme das eigene Tor sauber zu halten und der VfB brachte das Resultat sicher über die Zeit. Der eingewechselte David Cerny hatte sogar noch einmal die Chance auf einen weiteren Treffer aber am Ende blieb es beim 2:0 für die Gastgeber und ganz wichtigen drei Punkten für die Herzberg.
Frank Lehmann
(Fotos: Dieter Müller)







