VfB Herzberg 68: Strack, Sebastian; Preuss, Marco; Lenke, Thomas; Brezinsky, Tomas; Duben, Jakub; Cerny, Martin; Moritz, Lars; Krüger, Stefan; Vit, Jiri; Wilkniss, Kevin (46. Tuan Ngoc Pham); Cerny, David
SG Friedersdorf: Zickert, Christoph; Geschine, Oliver; Müller, Ronny; Krolow, Christian; Keilwagen, Pierre; Seidel, Erik; Hoth, Phillip; Wagner, David; Janitz, Michael (46. Chris Borchardt); Müller, Kevin; Schollbach, Marcel
Tore: 1:0 Jakub Duben (21.), 2:0 Tomas Brezinsky (40.), 3:0 Tomas Brezinsky (54.), 3:1 Marcel Schollbach (56.), 3:2 Erik Seidel (82.FE)
Gelbe Karte: Stefan Krüger, Sebastian Strack, Jakub Duben, Lars Moritz / Marcel Schollbach
Schiedsrichter: Michael Schulz (Doberlug-Kirchhain)
Zuschauer: 119
Datum: 03.05.2014
Für beide Mannschaften stand wie schon seit Wochen Abstiegskampf auf dem Programm. Die Gäste kamen damit in der Anfangsphase besser zurecht und waren das spielbestimmende Team. Der gastgebende VfB hatte lediglich einen Freistoß von Brezinsky zu verbuchen. Den ersten richtigen Hochkaräter im Spiel hatte Erik Seidel für die SG Friedersdorf zu verbuchen. Er tankte sich energisch durch das Herzberger Mittelfeld bis er frei vor dem Herzberger Kasten auftauchte, aber er behielt nicht die Nerven, ums sein Team in Führung zu bringen. Besser machten es dann die Herzberger nur wenige Minuten später, als Jakub Duben an der Strafraumgrenze zum Abschluss kam und sein noch leicht abgefälschter Ball den Weg in das Friedersdorfer Tor fand. Das gab den Gastgebern ein wenig Sicherheit und man stand zunehmend geordneter in der Defensive. Fünf Minuten vor der Halbzeitpause gelang dem VfB mit einem schönen Angriff der zweite Treffer. Kevin Wilkniß setzte sich mit hohen Tempo am rechten Flügel durch und seine präzise Flanke köpfte Tomas Brezinsky zum 2:0. Die SG Friederdorf ließ aber nicht locker und wollte noch vor der Pause den Anschluss. Bei einem Eckball hätte man diesen eigentlich auch erzielen müssen, aber es fehlte das Quäntchen Glück, denn Marcel Schollbach verpasste den Ball nur hauchdünn am langen Pfosten. Mit Beginn der zweiten Halbzeit sorgte dann der eingewechselt Chris Borchardt für viel frischen Schwung bei den Gästen und machte der Herzberger Hintermannschaft das Leben schwer. In dieser Phase machten die Platzherren dann den wichtigen dritten Treffer. An der linken Strafraumgrenze spielte man Tomas Brezinsky frei und der fackelte nicht lange und sorgte per Distanzschuss für das 3:0. Wer glaubt, dass dies die Vorentscheidung war musste sich nur zwei Minuten später von den niemals aufsteckenden Friedersdorfern eines Besseren belehren lassen. Eine kurz ausgeführte Ecke nutze Borchardt, um sich an der Grundlinie durchzusetzen und seine flache Eingabe durch den 5m-Raum drückte dann Marcel Schollbach über die Linie. Die Gäste ließen nicht locker und spielten weiter nach vorn, auch wenn die Herzberger Elf gut verteidigte. Als dann in der 80.Minute Erik Seidel im Herzberger Strafraum zu Fall kam zeigte der Schiedsrichter zum Herzberger Entsetzten auf den Punkt. Der Gefoulte trat selbst an und scheiterte an Sebastian Strack, aber das Schiedsrichtergespann ließ den Elfmeter noch einmal wiederholen und diesem setzte Seidel das Leder unhaltbar in der linken Ecke. Die Schlussphase hatte dann noch einmal richtig Feuer. Die Herzberger wollten die drei Punkte retten und die SG noch das Unentschieden. Für die Zuschauer wurde wirklich alles geboten und beide Mannschaften schenkten sich nichts. Am Ende brachte der VfB Herzberg 68 aber das 3:2 über die Zeit und wahrt seine Chancen im Kampf um den Klassenerhalt. Die Gäste verpassten die Chance sich Luft im Tabellenmittelfeld zu verschaffen und die Liga bleibt wohl spannend bis zum letzten Spieltag.
Frank Lehmann








